Bürgerbegehren Lichterfelde-Süd – jetzt unterschreiben

Die TOP-6 im Bürgerbegehren für Lichterfelde Süd:

1. Bürgerinnen und Bürger fordern an den Planungen für Lichterfelde Süd auf Augenhöhe beteiligt zu werden, um

  • aus Brachland bis zu 160.000 m² Bauland zu schaffen und dabei den
  • Bau von bis zu 1.500 Wohnungen, darunter bezahlbaren Wohnraum, also die bereits zugesagten 500 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau, sowie
  • bezahlbares genossenschaftliches Bauen zu ermöglichen, sowie
  • Lärmschutz für Wohnungen beiderseits der Bahnanlagen sicher zu stellen

2. Natur erhalten und für die Naherholung von Bürgerinnen und Bürgern öffnen

  • Natur für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen und Naherholung ermöglichen
  • Die bestehende Naturlandschaft mit ihrer Artenvielfalt schützen und als Landschaftspark Lichterfelde Süd sichern.
  • Dazu gemeinsam mit dem „Landesbeauftragten von Berlin für Naturschutz und Landschaftspflege“ mit seiner Untersuchung vom 27.07.2012 über die Bedeutung der „Parks Range“ für die biologische Vielfalt im Land Berlin und dem Gutachten von Meermeier 2015 die Parks Range für naturbetonte Freizeit und Erholung zugänglich zu machen und die Empfehlungen des Landesbeauftragten zur weiteren Entwicklung in Lichterfelde Süd umsetzen
  • Spiel-/ Sportflächen und Begegnungsstätten für alle Generationen schaffen
  • Das Wäldchen im Nordosten als Waldgebiet sichern und erhalten 

3. Verkehrsprobleme nicht weiter verschärfen

  • Die Zahl der Wohneinheiten soweit begrenzen, dass die bestehenden Verkehrsprobleme weder vor Ort noch im Umfeld unerträglich verschärft werden
  • Keinen zusätzlichen Verkehr durch Ausbau der Osdorfer Straße Richtung Heinersdorf/Großbeeren durch Lichterfelde Süd leiten
  • Fußgängern und Radfahrern Raum geben
  • Fußgängersicherheit für die Schüler der Giesensdorfer- und der Mercator-Grundschule, die Kinder der Kita Réaumurstraße und für die Senioren der umliegenden Wohnheime verbessern

4. Gewerbebetriebe erhalten – Gewerbeinsel realisieren

  • Vorhandene Arbeits- und Ausbildungsplätze im Gewerbe sichern
  • Bestehende und neue Betriebe in einer Gewerbeinsel am Landweg gegenüber den dortigen Sportflächen konzentrieren
  • Zwischen Gewerbe- und Wohngebiet ein Mischgebiet mit Dienstleistungen und Kleingewerbe einrichten.

5. Verträgliche Sozialraumerweiterung vorbereiten und realisieren

  • Defizite des Wohnumfeldes durch stadtsoziologisches Gutachten ermitteln und sodann gezielt beheben
  • Zusätzliche Wohnbebauung mit den bestehenden Siedlungen verbinden und sozial orientierte Nachbarschaft befördern durch
    • Stärkung der bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur
    • gemeinsame Freizeit- und Begegnungsstätten
    • Ausbau der bestehenden Schulangebote
  • Ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum für junge Familien, Jugendliche, behinderte Menschen, Seniorinnen und Senioren schaffen
  • Wohnungsnahe Service- und Informationsmöglichkeiten realisieren

6. Wertsteigerung durch Baulandausweisung nutzen

  • Wertsteigerung des Plangebietes von etwa 10 €/m² auf bis zu 300 €/m² für Bauland - wie anderswo längst üblich - zur Finanzierung der TOP-1 bis - 5 heranziehen